Fassung
Diese Seite listet vollständig auf, worüber eine Datenschutzerklärung informieren muss. Die eingerahmten Stellen sind noch offen. Die Tabelle der beteiligten Dienste unter Punkt 5 ist dagegen bereits aus dem Programmcode zusammengetragen und beschreibt, was tatsächlich passiert.
„Verantwortlicher“ ist die Person oder Firma, die entscheidet, was mit den Daten geschieht. An sie richtest du dich, wenn du etwas wissen oder etwas gelöscht haben willst.
Artikel 13 Abs. 1 lit. a DSGVO.
Einen Datenschutzbeauftragten braucht nicht jeder. Für einen kleinen Dienst ist er meist nicht vorgeschrieben. Nur: Die Antwort muss hier trotzdem stehen – auch wenn sie „nein“ lautet.
Entweder: Name und Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten. Oder der Satz, dass keiner bestellt ist, weil die Voraussetzungen nach Artikel 37 DSGVO nicht vorliegen.Artikel 13 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Ein kurzer Absatz in einfachen Worten, bevor es genau wird. Er ist nicht vorgeschrieben, aber er ist der einzige Teil, den die meisten Menschen wirklich lesen – und die Erklärung muss ohnehin verständlich sein.
Drei bis fünf Sätze: Was Luan speichert, warum, wer es sonst noch zu sehen bekommt und wie man alles wieder loswird.Artikel 12 Abs. 1 DSGVO verlangt eine klare und einfache Sprache.
Für jede Sorte Daten muss dastehen: was genau verarbeitet wird, wozu, und mit welcher Erlaubnis. Die Erlaubnis heißt im Gesetz „Rechtsgrundlage“ und ist fast immer eine von vier: Vertragserfüllung (wir brauchen es, damit der Dienst funktioniert), gesetzliche Pflicht (etwa Rechnungen aufheben), berechtigtes Interesse (etwa Schutz vor Missbrauch) oder Einwilligung (du hast ausdrücklich zugestimmt).
Diese Verarbeitungen fallen bei Luan an. Jede braucht noch die Angabe von Zweck, Rechtsgrundlage und Aufbewahrungsdauer:
Wo wir uns auf ein „berechtigtes Interesse“ stützen, muss dieses Interesse ausdrücklich benannt werden. „Wir haben ein berechtigtes Interesse“ allein genügt nicht.
Artikel 13 Abs. 1 lit. c und d DSGVO; die Rechtsgrundlagen selbst stehen in Artikel 6 Abs. 1 DSGVO.
Luan läuft nicht auf einem eigenen Computer im Keller, sondern auf fremden Servern und benutzt fremde Dienste. Jeder davon bekommt einen Teil der Daten zu sehen. Wer das ist und wofür, muss hier stehen – das ist der Teil, den man nur mit Blick in den Programmcode ausfüllen kann.
| Dienst | Wer dahintersteht | Wofür | Läuft |
|---|---|---|---|
| Vercel | Vercel Inc., Vereinigte Staaten | Betreibt die Website und die Serverfunktionen. Jeder Seitenaufruf und jede Anfrage an Luan läuft hier durch, samt IP-Adresse und Zeitpunkt. | ja |
| Supabase | Supabase Inc. Region des Projekts prüfen |
Datenbank und Kontoverwaltung. Hier liegt praktisch alles: E-Mail-Adresse, verschlüsseltes Passwort, Gespräche, Nachrichten, Gedächtnis, Erinnerungen, Routinen, Timer, Protokolle, Guthaben. | ja |
| OpenRouter | OpenRouter Inc., Vereinigte Staaten | Vermittelt jede Anfrage an das passende Sprachmodell. Übermittelt werden der Nachrichtentext und die Auszüge aus dem Gedächtnis, die für die Antwort herangezogen werden. | ja |
| Google Vertragspartner prüfen: Irland oder USA |
Drei Rollen: das günstige Sprachmodell für Alltagsanfragen, die Umwandlung von Sprachnachrichten in Text und die Sprachausgabe. | ja | |
| Anthropic | Anthropic PBC, Vereinigte Staaten | Das starke Sprachmodell für aufwendige Aufgaben, angesteuert über OpenRouter. | ja |
| Cloudflare | Cloudflare Inc., Vereinigte Staaten | Betreibt das mittlere Sprachmodell. Hinter einem Modellnamen stehen bei OpenRouter mehrere Firmen; hier ist ausdrücklich Cloudflare festgelegt. | ja |
| Telegram | Telegram FZ-LLC Sitz prüfen |
Zweiter Weg zu Luan. Wer Telegram verknüpft, dessen Nachrichten, Sprachnachrichten und Chat-Kennung laufen über Telegram. | auf Wunsch |
| Open-Meteo | Open-Meteo Betreiber und Sitz prüfen |
Wetter für das Morgenbriefing. Übermittelt werden der gesuchte Ortsname und die Koordinaten, kein Name und keine Kontokennung. | ja |
| Google Fonts | Die beiden Schriftarten der Seite werden beim Aufruf von Googles Servern geladen. Dabei erfährt Google die IP-Adresse – auch von Menschen, die kein Konto haben. | ja | |
| esm.sh | esm.sh Betreiber und Sitz prüfen |
Von dort lädt der Browser die Programmbibliothek, mit der die Seite mit der Datenbank spricht. Auch dabei fällt die IP-Adresse an. | ja |
| Resend | Resend Inc., Vereinigte Staaten | Vorgesehen für den Versand von E-Mails, etwa dem Anmeldelink. Der Zugangsschlüssel liegt bereits in der Konfiguration, im Programmcode ist der Versand noch nicht angeschlossen. | vorbereitet |
| OpenAI | OpenAI Sitz prüfen |
Ausweichweg für Spracherkennung und Sprachausgabe. Wird nur benutzt, wenn er in der Konfiguration ausgewählt ist – derzeit ist Google eingestellt. | nein |
| ElevenLabs | ElevenLabs Sitz prüfen |
Zweiter Ausweichweg für die Sprachausgabe. Derzeit nicht ausgewählt. | nein |
| Google Health | Fitnessdaten wie Trainingseinheiten, wenn jemand sein Google-Konto ausdrücklich verknüpft. | auf Wunsch | |
| ntfy | ntfy Betreiber und Sitz prüfen |
Benachrichtigungen aufs Handy. In der Konfiguration abgeschaltet. | nein |
Noch einzutragen: Mit welchen dieser Firmen ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung besteht. Ohne einen solchen Vertrag darf ein Dienst keine personenbezogenen Daten für uns verarbeiten. Und sobald Zahlungen dazukommen, gehört der Zahlungsdienstleister in diese Tabelle.
Zwei Zeilen verdienen einen zweiten Blick, weil sie schon greifen, bevor sich überhaupt jemand anmeldet: Google Fonts und esm.sh werden beim bloßen Öffnen der Seite geladen. Wenn das nicht sein soll, müssen Schriften und Bibliothek mit ausgeliefert werden statt von fremden Servern zu kommen.
Artikel 13 Abs. 1 lit. e DSGVO für die Empfänger, Artikel 28 DSGVO für den Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
Viele der Dienste in der Tabelle sitzen in den Vereinigten Staaten. Daten dorthin zu geben ist erlaubt, aber nur mit einer Absicherung – und die muss hier benannt werden, nicht bloß behauptet.
Artikel 13 Abs. 1 lit. f, Artikel 44 bis 49 DSGVO.
Für jede Datensorte braucht es eine Frist – oder, wenn sich keine feste Frist nennen lässt, wenigstens die Regel, nach der entschieden wird. „So lange wie nötig“ allein reicht nicht.
Artikel 13 Abs. 2 lit. a DSGVO.
Diese Rechte hat jeder, immer, und sie kosten nichts. Sie müssen einzeln aufgezählt werden – ein Sammelsatz genügt nicht.
Wenn du meinst, dass hier etwas falsch läuft, kannst du dich beschweren – ohne uns vorher zu fragen:
Artikel 13 Abs. 2 lit. b, c und d DSGVO. Der Hinweis auf das Widerspruchsrecht muss laut Artikel 21 Abs. 4 DSGVO getrennt und hervorgehoben dargestellt werden.
Hier steht, welche Angaben nötig sind, damit überhaupt ein Konto entstehen kann – und was passiert, wenn man sie nicht macht.
Welche Angaben zwingend sind, welche freiwillig, und welche Folge das Weglassen hat.Artikel 13 Abs. 2 lit. e DSGVO.
Gemeint sind Entscheidungen, die ein Computer allein trifft und die spürbare Folgen haben – etwa eine automatische Sperre des Kontos. Dass eine KI eine Antwort schreibt, fällt noch nicht darunter. Wenn es solche Entscheidungen gibt, muss erklärt werden, wie sie zustande kommen und wie man einen Menschen dazwischenschalten kann.
Entweder die ausdrückliche Feststellung, dass es keine solchen Entscheidungen gibt. Oder: welche Entscheidungen automatisch fallen, nach welcher Logik, mit welcher Tragweite – und dass man eine Überprüfung durch einen Menschen verlangen kann.Zu prüfen ist dabei die automatische Sperre bei aufgebrauchtem Guthaben und der Schutz vor zu vielen Anfragen in kurzer Zeit.
Artikel 13 Abs. 2 lit. f und Artikel 22 DSGVO.
Das ist der Abschnitt, der bei einem KI-Assistenten am meisten zählt und in Standardvorlagen fehlt. Wer mit Luan schreibt, schickt seinen Text an ein Sprachmodell, das jemand anderer betreibt – und zwar zusammen mit dem, was Luan sich über ihn gemerkt hat.
Artikel 13 Abs. 1 lit. e und f DSGVO; besondere Kategorien nach Artikel 9 DSGVO; Kennzeichnungspflicht nach Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz.
Eine Sprachaufnahme ist heikler als getippter Text: Man hört, wer spricht, in welcher Stimmung – und oft auch, wer sonst noch im Raum ist. Deshalb ein eigener Abschnitt.
Artikel 6 Abs. 1 lit. a DSGVO für die Einwilligung; Artikel 9 DSGVO, sobald eine Stimme zur Wiedererkennung verarbeitet würde.
Alles, was auf deinem Gerät gespeichert wird und nicht zwingend nötig ist, braucht deine Erlaubnis – und das Ablehnen muss genauso leicht sein wie das Zustimmen. Was für den Betrieb nötig ist, etwa die Anmeldung, braucht keine Erlaubnis, muss aber genannt werden.
§ 165 Abs. 3 Telekommunikationsgesetz 2021.
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Wie über wesentliche Änderungen informiert wird.Artikel 7 Abs. 1 DSGVO verlangt, dass eine erteilte Zustimmung nachgewiesen werden kann.